KFZ-Steuer sparen
KFZ-Steuer sparen durch die Anschaffung eines Neuwagen
Für alte Kraftfahrzeuge muss aufgrund der neuen EU-Normen mit höheren Autosteuern gerechnet werden. Neuwagen hingegen helfen bei der KFZ-Steuer zu sparen.
Die Höhe der KFZ-Steuer wird bei jedem Fahrzeug nach der Größe des Hubraums und der benannten Schadstoffklasse bemessen. An der KFZ-Steuer zu sparen stellt ein nicht unwesentlicher Faktor im Bereich der Unterhaltungskosten für ein Fahrzeug dar. Neben dem Verbrauch an Benzin- oder Dieselkraftstoff und der Autoversicherung existieren da noch die KFZ-Steuern, die jährlich an das Finanzamt geleistet werden müssen. Die exakte Höhe der Steuer wird je nach Fahrzeugtyp und den dazugehörigen technischen Daten festgelegt. Großen Einfluss hat darauf die Schadstoffklasse des Fahrzeugs. Ausgedrückt in Euro-Norm Stufen mit einer definierten Ziffer gehen hier die Kosten nach oben. Ein Fahrzeug, das sich in der Schadstoffklasse Euro-II-Norm bewegt, wird sehr viel KFZ-Steuern zahlen müssen. Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro-IV-Norm hingegen sind umweltfreundliche Fahrzeuge und werden viel niedriger besteuert.
Im Segment der Diesel-Fahrzeuge werden nun ganz schwere Geschütze vom Staat aufgefahren. Autofahrer, die ihr Diesel-Fahrzeug demnächst mit einem Russfilter nachrüsten lassen sollen mit einem staatlichen Zuschuss von 300 Euro unterstützt werden. Dieser Betrag wird automatisch an der KFZ-Steuer eingespart. Diesel-Fahrzeuge, die nächstes Jahr zugelassen werden, noch ohne Filter sind, und es daher nicht schaffen, in die Euro-V-Norm eingestuft werden zu können, werden mit einem Steueraufschlag von 300 Euro belastet. Auch auf die Wohnmobilbesitzer kommt eine Steuererhöhung zu. Da sie bisher noch wie normale Nutzfahrzeuge nach Gewicht besteuert wurden sollen sie nun langsam der KFZ-Steuer für Pkws angepasst und auch nach Hubraum und Schadstoffklasse besteuert werden. Hier wird nun wirklich guter Rat teuer, wie sich am besten an der KFZ-Steuer sparen lässt.
Fahrzeugbesitzer sehr alter Limousinen, Oldtimern oder Geländewagen, mit großem Hubraum und schlechter Schadstoffklasse sollten sich Gedanken darüber machen, das alte Fahrzeug, wenn es nun doch noch Top in Schuss ist, nachrüsten zu lassen, um KFZ-Steuern zu sparen. Das kann bei einigen Modellen mehrere hundert Euro im Jahr ausmachen. Eine Umrüstung, um in der Steuerberechnung besser wegzukommen, zahlt sich meist im zweiten Jahr der Besteuerung schon aus. Lohnt sich aber der Aufwand nicht mehr, da das alte Auto nun einmal kein Liebhaberstück ist und sowieso bald auseinander fällt, sollte beim Wagenneukauf ein besonderes Augenmerk auf die zugeteilte Schadstoffklasse gelegt werden. Neuwagen der Euro-IV-Norm sind generell in den ersten drei Jahren KFZ-Steuer frei.
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